Same application, drafted by AI trained on funded proposals — at a fraction of consultant rates.
Overview
Das Chips Joint Undertaking (Chips JU) ist der Förder-Motor der EU für Halbleiter — die Gehirne in allem, von Autos über Rechenzentren bis zu KI-Beschleunigern. Es betreibt die „Chips for Europe Initiative", den technologischen Arm des European Chips Act, der bis zu 3,3 Milliarden Euro an EU-Mitteln (1,65 Milliarden Euro aus Horizon Europe plus 1,65 Milliarden Euro aus dem Programm Digitales Europa) in die Forschung, Pilotlinien, Design-Werkzeuge und Kompetenzen lenkt, die Europa braucht, um nicht länger nahezu alle fortschrittlichen Chips importieren zu müssen. Rechnet man ergänzende nationale Beiträge und private Investitionen hinzu, erwartet das Chips JU, bis 2030 nahezu 11 Milliarden Euro zu mobilisieren. Anders als der EIC ist dies eine konsortiumsbasierte, kollaborative Forschung und Entwicklung: Man bewirbt sich mit Partnern aus mehreren Ländern, nicht als einzelnes Start-up. Das Finanzierungsmodell ist entscheidend: Das Chips JU ist eine kofinanzierte Partnerschaft, kein Standard-Horizon-Zuschuss, daher ist der EU-/Chips-JU-Anteil ein Minderheitsbeitrag zur Kofinanzierung — etwa 20 % der förderfähigen Kosten für ein großes Unternehmen in einer Innovation Action bis zu rund 35 % für eine gemeinnützige Einrichtung — und die nationale Kofinanzierung Ihrer eigenen Regierung deckt den Rest eines tragfähigen Gesamtbetrags. Die meisten Aufrufe finanzieren Research and Innovation Actions (RIA, Forschung in einem früheren Stadium bei TRL 3–4) oder Innovation Actions (IA, marktnähere Arbeiten bei TRL 5–8). TRL steht für Technology Readiness Level, eine Skala von 1 bis 9, bei der 1 eine Laboridee und 9 ein Produkt im Feldeinsatz ist.
Is this for you?
Success rates — the honest picture
Roughly 1 in 5 applications gets funded. A sharp, evidence-backed proposal is what separates the funded from the rejected.
Eligibility
- 1Offen für juristische Personen — Unternehmen jeder Größe, Forschungs- und Technologieorganisationen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen — mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder einem mit Horizon Europe assoziierten Land.
- 2Die meisten Aufrufe erfordern ein Konsortium aus Partnern mehrerer verschiedener teilnehmender Länder; dies ist kollaborative, grenzüberschreitende Forschung und Entwicklung und keine Einzelantragsteller-Förderung.
- 3Da das Chips JU eine kofinanzierte Partnerschaft ist, deckt der EU-/Chips-JU-Zuschuss nur einen Minderheitsanteil (~20–35 % der Kosten); jeder Partner muss zudem die Förderfähigkeitsregeln seiner eigenen nationalen Behörde erfüllen und auf das zugewiesene nationale Kofinanzierungsbudget seines Landes zurückgreifen, um einen tragfähigen Gesamtbetrag zu erreichen.
- 4Research and Innovation Actions (RIA) fördern Forschung in einem früheren Stadium bei TRL 3–4; Innovation Actions (IA) fördern marktnähere Entwicklung bei TRL 5–8.
- 5Anträge müssen sich auf ein bestimmtes offenes Aufrufthema beziehen — fortschrittliche Gehäusetechnik, Leistungselektronik, Photonik, Gesundheit, Quantenchips, Chip-Design, Pilotlinien, Kompetenzzentren oder Kompetenzen.
- 6Alle Anträge werden über das EU-Portal „Funding & Tenders" unter der jeweiligen Aufrufkennung HORIZON-JU-CHIPS (Horizon Europe) oder DIGITAL-JU-CHIPS (Digitales Europa) eingereicht.
How to Apply
- 1
Identifizieren Sie das passende offene Aufrufthema auf der Chips-JU-Website und im EU-Portal „Funding & Tenders" und prüfen Sie, ob es sich um eine RIA (TRL 3–4) oder eine IA (TRL 5–8) handelt.
- 2
Stellen Sie ein komplementäres, länderübergreifendes Konsortium zusammen — oder treten Sie einem bestehenden über die europäischen Chip-Branchenverbände (AENEAS, Inside, EPoSS) bei, falls Sie neu im Ökosystem sind.
- 3
Kontaktieren Sie frühzeitig Ihre nationale Förderbehörde: Der EU-/Chips-JU-Zuschuss deckt nur ~20–35 % der Kosten, prüfen Sie daher Ihre Förderfähigkeit für nationale Kofinanzierung und stellen Sie sicher, dass in Ihrem Land noch Budget für den Aufruf verfügbar ist.
- 4
Reichen Sie bei zweistufigen Aufrufen bis zur ersten Frist eine kurze Projektskizze über das EU-Portal „Funding & Tenders" ein.
- 5
Wenn Sie zur nächsten Stufe eingeladen werden, reichen Sie bis zur zweiten Frist den vollständigen Antrag anhand der Kriterien Exzellenz, Wirkung und Umsetzung ein.
- 6
Nach der Expertenbewertung verhandeln die ausgewählten Konsortien parallel die Chips-JU-Finanzhilfevereinbarung und finalisieren die nationale Kofinanzierung — beides ist erforderlich, bevor Geld fließt.
Typical Budget Breakdown
2026 Deadlines
Key Features
Frequently Asked Questions
Nein. Der European Chips Act ist die übergeordnete EU-Verordnung und -Strategie. Das Chips JU betreibt deren Förderarm — die Chips for Europe Initiative —, der Forschung und Entwicklung, Pilotlinien, eine Chip-Design-Plattform, Kompetenzzentren und Kompetenzen mit bis zu 3,3 Mrd. € an EU-Mitteln (1,65 Mrd. € Horizon Europe + 1,65 Mrd. € Digitales Europa) finanziert.
Selten. Die meisten Chips-JU-Aufrufe erfordern ein Konsortium aus Partnern mehrerer teilnehmender Länder. Wenn Sie nicht-verwässernde Förderung für ein einzelnes Unternehmen suchen, ist der EIC Accelerator der bessere Weg.
Das Chips JU ist eine kofinanzierte Partnerschaft, kein Standard-Horizon-Zuschuss, daher ist der EU-/Chips-JU-Beitrag ein Minderheitsanteil an den Projektkosten — etwa 20 % für ein großes Unternehmen in einer Innovation Action bis zu rund 35 % für eine gemeinnützige Einrichtung. Zusätzlich zu diesem EU-Zuschuss erhalten Sie nationale Kofinanzierung von Ihrer eigenen Regierung, und die kombinierte Quote variiert je nach Land und Partnertyp.
Geförderte Projekte erhalten sowohl einen Chips-JU-(EU-)Zuschuss als auch nationale Kofinanzierung von ihrer eigenen Regierung. Da der EU-Anteil nur etwa 20–35 % der Kosten beträgt, ist der nationale Anteil unverzichtbar, um einen tragfähigen Gesamtbetrag zu erreichen — kein zusätzlicher Bonus. Sie müssen die Chips-JU-Bewertung gewinnen UND die nationale Kofinanzierung sichern, und die nationalen Budgets sind pro Land gedeckelt und können aufgebraucht sein, sodass ein starker Antrag dennoch ungefördert bleiben kann.
Pilotlinien (z. B. PIXEurope für Photonik, die Wide-Band-Gap-Linie, FAMES) sind gemeinsam genutzte Anlagen für fortschrittliche Fertigung, in denen Unternehmen Chips als Prototypen herstellen, die sie allein nicht bauen könnten. Kompetenzzentren — 30 davon in 28 Ländern — bieten KMU und Forschenden lokalen Zugang zu Chip-Design-Expertise und -Werkzeugen.
Die nächsten aktiven Stichtage 2026 sind der 7. September 2026 (RIAs zu Quantum Chips Design and Enabling Technologies sowie Skills Hubs und Pilot Federation) und der 17. September 2026 (vollständige Anträge zur ECS IA Resilience für Leistungselektronik, Photonik und Gesundheit). Bestätigen Sie das genaue Datum im EU-Portal „Funding & Tenders".
Alle Chips-JU-Anträge werden über das EU-Portal „Funding & Tenders" unter der jeweiligen Aufrufkennung HORIZON-JU-CHIPS oder DIGITAL-JU-CHIPS eingereicht. Zweistufige Aufrufe erfordern zunächst eine kurze Skizze und anschließend einen vollständigen Antrag, falls eine Einladung erfolgt.
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